Vor dem offiziellen Kinostart im Herbst 2008 wird "Sieben Tage Sonntag" auf dem 22. Fantasy Filmfestival zu sehen sein. Längst blickt auch die Branche gespannt auf das Festival, das einst als kleines Subkulturprojekt entstand und mittlerweile als Trendbarometer und größte Genre-Testvorführung der Republik auch von der internationalen Industrie geschätzt wird.
Sieben Tage Sonntag läuft als einer von zwei deutschen Beiträgen a in allen deutschen Großstädten. Hier die Screening-Termine:
BERLIN 17 AUG / 19:30 / CINEMAXX 6
18 AUG / 15:30 / KULTURBRAUEREI
HAMBURG 15 AUG / 19:15 / CINEMAXX 2
KÖLN 23 AUG / 13:00 / CINEDOM 9
DORTMUND 25 AUG / 17:00 / CINESTAR 10
FRANKFURT 02 SEPT / 21:30 / METROPOLIS 3
NÜRNBERG 28 AUG / 21:45 / CINECITTA' 2
STUTTGART 04 SEPT / 17:00 / METROPOL 2
MÜNCHEN 08 SEPT / 17:15 / CITY
.................................................................................................................................
SELECTED FEATURES
Deutschland 2007 / 35mm / 80 min / deutsche OmeU
.................................................................................................................................
Ein trister Wintertag in der bleigrauen Plattenbauwüste einer namenlosen Kleinstadt, ein Tag wie jeder andere für Adam und Tommek. Nachdem hier sowieso jeder Jugendliche die Schule vorzeitig abbricht, so erzählt Adam, sei die Woche eben voller Sonntage. Entsetzlich langweilig ist das Leben der Kids, chancenlos und ohne jede Perspektive. Die Clique ist Familienersatz, man zieht um die Häuser, trinkt, ödet sich an. Es muss etwas passieren, finden die Freunde. Da stiftet Tommek Adam zu einer Wette an: Kannst du einen Menschen töten? Basierend auf tatsächlichen Geschehnissen in einer polnischen Kleinstadt zeichnet SIEBEN TAGE SONNTAG das beklemmende Bild einer emotional verwahrlosten Generation. Regiedebütant Niels Laupert meistert das Unterfangen, ohne den üblichen Zeigefinger des deutschen Betroffenheitskinos auf gesellschaftliche Ursachen zu richten. Sein teilweise schmerzhaft harter Film begleitet die Protagonisten auf ihrer Reise in die Dunkelheit, und Kameramann Christoph Dammast findet ganz und gar ungewöhnliche Cinemascope-Bilder dafür. SIEBEN TAGE SONNTAG ist intensives Charakterkino mit zwei herausragenden Hauptdarstellern – ein erzählerischer und technischer Triumph für Autor und Regisseur Laupert. Und der Beweis dafür, dass es in Deutschland auch Platz für Kino jenseits der Konvention gibt.
“A film that has a grip on you from the start, exciting and not letting you go until the very end (...) SEVEN DAYS SUNDAY is one of the best films shown for a long time!” Movie Section “A pretty chilling experience (...) a fine balance of setting, character, tragedy, and aftermath – and, best of all, it just gives you the ugly facts with next to nothing in the way of commentary. As if we need to be told this stuff is tragic.” Cinematical